<p>»Kunst ist Denken, keine Theorie.« In Chus Martínez' Notizbuch wird der Zwang zur permanenten Bedeutungszuweisung im Öffentlichen wie im Privaten theoretisch und visuell verunsichert. Martínez legt den Schwerpunkt auf ein gemeinschaftliches Denken, das einen lebendigen und in seiner Mehrdeutigkeit produktiven Zustand hervorbringen kann: Wissen. Sie nimmt dabei eine Neudefinition »künstlerischer Forschung« vor, einer Praxis, die eine »echte öff...